Das Interesse der Schlagzeugerin Salome Amend gilt dem Erforschen neuer Klänge in der Improvisation und der Neuen Musik. Sie absolvierte ihr Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal, bei Professor Christian Roderburg, Mathias Haus und Mirek Pyschny. 

Mit dem Kölner ensemble 20/21 war Salome Amend mehrfach im Deutschlandfunk zu hören, mit Peter Brötzmann trat sie im Café Ada beim Wuppertaler Jazzmeeting auf. 2016 hatte sie Festival-Auftritte mit dem World Music Ensemble Tabadoul Orchestra und gastierte mit dem notabu.ensemble neue musik in der Düsseldorfer Tonhalle und dem De Doelen Rotterdam. Weitere Projekte mit dem notabu.ensemble neue musik umfassten „Dérive 2“ von Pierre Boulez, „Metamorphose“ von Bernd Alois Zimmermann und das Requiem von Hans Werner Henze.

2018 wurde sie mit dem Ensemble Tempus Loquendi zum Beijing Modern Music Festival eingeladen. 

Sie komponiert, arrangiert und performt für verschiedene eigene Projekte. Die Zusammenarbeit mit Tänzern und Choreographen reicht von Aufführungen mit Milton Camilo im Kulturzentrum Börse und der Off-Location Olga in Wuppertal bis zum Einsatz im tanzhaus nrw bei „A CITY SEEKING ITS BODIES“ von Alexandra Waierstall & Hauschka.

Sie ist Dozentin für Schlagwerk an der Bergischen Universität Wuppertal und an der Folkwang Musikschule in Essen.